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Auf dieser Seite finden Sie die publizierten Medienmitteilungen und Informationen zum Event in Spiez. Eine Übersicht der Schweizer Athleten und Athletinnen findet sich auf der Seite von SwissVolley.

14. Juni 2026

Keine Schweizer Medaille an gelungenem Beachvolleyballturnier in Spiez

Während der letzten vier Tage wurde in der Spiezer Bucht der Beachvolleyballsport gefeiert. Eine Schweizer Medaille aber gab es am Sonntag leider nicht zu feiern. Die Frau aus Frutigen, Linda Abbühl, und Partnerin Muriel Bossart wurden Vierte. Siegreich in einem spannenden Finalspiel waren die Tschechinnen Andrea Lorenzova/Mariana Tomasova vor den US-Amerikanerinnen Lindsey Sparks/Torrey van Winden. Die Organisierenden des Turniers ziehen eine positive Bilanz der vierten Ausgabe des Beach Pro Futures im Spiezer Sand und blicken ambitioniert auf die Zukunft.

Knapp ging die Schweiz leer aus: Abbühl/Bossart qualifizierten sich souverän für den Halbfinal, verloren diesen aber ohne Satzgewinn gegen die US-Amerikanerinnen Lindsey Sparks/Torrey van Winden am Sonntag. Im kleinen Final hatten die beiden Schweizerinnen die Chance auf eine Bronzemedaille. Trotz guter Aufholjagd und knapper Spielstände unterlagen sie jedoch den Österreicherinnen Magdalena Rabitsch/Oleksandra Shkarupa in zwei Sätzen.

Bossart fasst zusammen: “Mega schade, konnten wir keine Medaille mit nach Hause mitnehmen. Aber wir waren hier, um Erfahrungen zu sammeln, und da haben wir sicherlich viele davon sammeln können.” Zuhause ist für ihre Partnerin Abbühl ganz in der Nähe der Spiezer Bucht: “Sehr cool gibt es die Möglichkeit, hier zu spielen! Ich habe 15 Minuten Anreise und viele Bekannte kamen, um mich zu unterstützen, was natürlich einmalig ist.” Die Frutigerin dankt ganz professionell den Helfenden und den Organisierenden für das tolle Turnier, die Enttäuschung ist aber trotzdem spürbar. Ihre etwas erfahrenere Partnerin aus Basel kann schon im Interview nach dem Spiel analysieren: “Ich glaube, der letzte Glaube an uns hat gefehlt für einen Medaillenerfolg.” Für die beiden Frauen war das Beach Pro Futures Spiez das erste Turnier auf dieser Stufe und in dieser Teamkonstellation. Nach dem guten vierten Rang haben sie hoffentlich kräftig Selbstvertrauen für ihre nächsten Turniere getankt.

Siegerinnen aus Tschechien

Die Titelverteidigung hat aus Schweizer Sicht nicht geklappt: Die Goldmedaille ging nach Tschechien. In einem knappen Finalspiel bezwangen Lorenzova/Tomasova die US-Amerikanerinnen Sparks/van Winden. Die beiden Teams haben ihre Favoritenrolle bestätigt, waren sie doch die Teams mit den meisten internationalen Punkten am Turnier. Die Bronzemedaille ging an die Österreicherinnen Rabitsch/Shkarupa, welche Abbühl/Bossart im kleinen Final in zwei Sätzen bezwangen.

Zufriedene Organisierende

Die diesjährige Ausgabe der Beach Pro Futures Spiez war so breit abgestützt wie noch nie: Gleichzeitig fanden am Sonntag auch noch die Finalspiele des rein schweizerischen Juniorinnen- und Juniorenturniers auf dem Center Court statt. Eine einmalige Gelegenheit für die jungen Spielerinnen und Spieler, vor so viel Publikum aufzutreten, wenn auch sicherlich eine nervenaufreibende. Das Schulturnier am Freitag fand grossen Anklang mit über 80 Teilnehmenden. Ebenso ein Erfolg war das Firmenturnier und die Turniere der Nachwuchsspielenden im Vorfeld. So fand das internationale Turnier auch eine lokale Verankerung im Breitensport. “So haben wir dieses Jahr eine gute, breite Basis gelegt für die kommenden Jahre”, resümiert Stefan Seger, Geschäftsführer Spiez Marketing AG.

Auch Christian Wandeler, Turnierdirektor, zeigt sich zufrieden mit dem Turnier: «Natürlich hätten wir auf eine Schweizer Medaille gehofft, aber die Schweizer und internationalen Teams haben sportlich geliefert und so den vielen Zuschauenden gute Unterhaltung geboten.» Er ergänzt, dass nun sauber analysiert und für nächstes Jahr geplant werde. Denn die Organisierenden sind ambitioniert und möchten im 2027 das wieder in die Spiezer Bucht bringen, was dieses Jahr gefehlt hat: internationales Spitzenbeachvolleyball der Männer. Nur bei guter finanzieller Lage wird jedoch ein Turnier beider Geschlechter durchführbar sein.

13. Juni 2026

Schweizer Hoffnungsträgerin aus Frutigen weiterhin auf Medaillenkurs

Am Samstag fielen im Spiezer Sand einige Entscheidungen. Das bestgesetzte Team von Frutigerin Linda Abbühl und Partnerin Muriel Bossart sicherte sich im rein schweizerischen Viertelfinal den Halbfinaleinzug. Sie werden auf die starken US-Amerikanerinnen treffen. Im anderen Halbfinal werden sich Tschechien und Österreich duellieren. Für die anderen Schweizer Teams, darunter jenes der Thunerin Nadine Demierre, ist das Turnier leider vorzeitig zu Ende.

Bei prächtigem Sommerwetter hiess es Ernstkampf für die internationalen Beachvolleyballspielerinnen am Beach Pro Tour Futures in Spiez. Jede Niederlage bedeutet ein Ausscheiden bei der heute gestarteten Knock-Out-Phase. Als einziges Schweizer Team hat Bossart/Abbühl den Tag überstanden. Nach einem spannenden Sieg in drei Sätzen gegen die Landsfrauen Zoé Flückiger/Shana Zobrist rückt das punktstärkste Schweizer Team in den Halbfinal am Sonntag vor. “Wir freuen uns riesig, am Finaltag vor dem Heimpublikum um die Medaillen zu spielen! Wir werden Vollgas geben”, sagte die Frutigerin Abbühl nach dem Halbfinaleinzug.

Die weiteren Halbfinalistinnen sind die Tschechinnen Andrea Lorenzova/Mariana Tomasova, die Österreicherinnen Magdalena Rabitsch/Oleksandra Shkarupa und die US-Amerikanerinnen Torrey Lindsey Sparks/van Winden. Gegen ebendiese Spielerinnen aus den USA unterlagen die Schweizerinnen Nadine Demierre/Livia Stolz. Für die Thunerin Demierre wäre der Halbfinaleinzug vor heimischem Publikum sicherlich ein Highlight gewesen, jedoch scheiterte sie an den grossgewachsenen und kaltblütigen Frauen aus den USA in zwei Sätzen im Viertelfinal. Nebst Flückiger/Zobrist scheiterten die Schweizer Teams Elena Csontos/Fanny Deecke und Elin Kluser/Pauline Haas Sørensen bereits in der Round of 12 oder im Fall von den Schwestern Deborah und Anna Lutz in der Gruppenphase.

Am Freitag startet der erste Halbfinal um 12.00 Uhr. Jener mit Bossart/Abbühl folgt um 13.00. Die Finalspiele finden darauf jeweils um 16.00 und 17.00 Uhr statt. Am Vormittag und in der Pause kommen die Juniorinnen und Junioren des gleichzeitig stattfindenden Nachwuchsturniers in den Genuss, auf einem Center Court mit Publikum zu spielen. Ein Rahmenprogramm, gutes Wetter und leckere Verpflegung warten auf alle Fans, welche der Frutigerin Abbühl und Partnerin Bossart von der Tribüne aus zu einer Medaille verhelfen wollen.

Beach Arena Spiez ein 10-jähriger Erfolg

Die Szenerie in der Spiezer Bucht ist wohl für viele der internationalen Spielerinnen einmalig, genau wie sie auch die Zuschauenden geniessen. Bis vor zehn Jahren standen in der Bucht ein ausgedienter Tennisplatz und eine wenig benutzte Freegameanlage. Die Spiez Marketing AG, zusammen mit der Gemeinde, hauchte der Bucht neues Leben ein mit modernen Sportanlagen. Der Fokus: Sand. Der entstandene Sandplatz mit angrenzender Pétanquanlage ermöglicht das Spielen von Beach Soccer, Beach Volleyball, Beach Tennis, Beach Badminton und Beach Rugby.

Diese Anlage wird rege genutzt, etwa für diverse Turniere im Breiten- und Nachwuchssport, aber auch für das Beach Pro Futures. Letzteres ist aber nicht selbstverständlich: Die Finanzierung eines solchen Anlasses bringt viel Aufwand und Kosten mit sich. Unzählige Helfende unterstützen den Anlass auf Freiwilligenbasis. Trotzdem waren die letztjährigen Ausgaben des Beachvolleyballturniers in Spiez defizitär. Um Kosten einzusparen, findet dieses Jahr nur ein Frauenturnier statt. Die Veranstaltenden hoffen, nächstes Jahr wieder Beachvolleyball auf Weltklasseniveau beider Geschlechter in die Spiezer Bucht bringen zu können.

12. Juni 2026

Frutigerin Linda Abbühl direkt im Viertelfinale

Der zweite Tag des Beach Pro Tour Futures in Spiez brachte viel Spannung, gleich sieben von zwölf Spielen gingen in den Entscheidungssatz. Dabei wurden die ersten Viertelfinalteilnehmerinnen klar: Das Schweizer Team Linda Abbühl/Muriel Bossart konnte sich neben Andrea Lorenzova/Mariana Tomasova (CZE), Lindsey Sparks/Torrey van Winden (USA) und Jill de Groot/Leanne van Vegten (NED) direkt für den Viertelfinal qualifizieren. Die am Donnerstag weniger erfolgreichen Teams, darunter die Thunerin Nadine Demierre, können sich am Freitag über eine Zwischenrunde noch in den Viertelfinal vorkämpfen.

Die Verantwortlichen des internationalen Beachvolleyballturniers blickten heute teilweise etwas nervös auf die Uhr, der Verzug im Turnierplan war manchmal erheblich. Der Grund dafür ist jedoch erfreulich: Die Athletinnen im Spiezer Sand spielten auf Augenhöhe und kämpften um jeden Ball. So resultierten viele knappe Spiele, welche im dritten Satz entschieden werden mussten. Zwei dieser Dreisätzer konnten Bossart/Abbühl für sich entscheiden. Jeweils gegen die Schweizerinnen Anna Lutz/Debroah Lutz und die Österreicherinnen Magdalena Rabitsch/Oleksandra Shkarupa. Damit haben sie sich als Gruppensiegerinnen souverän für den Viertelfinal qualifiziert.

Familie unterstützt am Feldrand

Es hat echt Spass gemacht hier in der Spiezer Bucht mit dem einigermassen guten Wetter und der familiären Unterstützung”, sagt die Frutigerin Abbühl, welche am Freitag von Mutter, Grosseltern und Grossonkel angefeuert wurde. Sonst müsse die Familie meistens mit dem Livestream vorliebnehmen. Die Freude ist nach den zwei erfolgreichen Spielen gross: “Enorm cool haben wir die Chance, im Viertelfinal zu spielen. Wir freuen uns sehr!”

Ebenfalls von Familie und Bekannten angefeuert wurde die Thunerin Demierre. Ihr und Partnerin Livia Stolz reichte es jedoch knapp nicht für den direkten Viertelfinal-Einzug: Sie gingen bei einem weiteren Spiel in drei Sätzen leer aus. Sie gehen aber als Gruppenzweite in die Zwischenrunde, ebenso wie die Landsfrauen Elena Csontos/Fanny Deecke und Elin Kluser/Pauline Haas Sørensen. Diese Zwischenrunde, sogenannte Round of 12, startet am Freitag um 13.30 Uhr. Die weiteren Schweizerinnen Lutz A./Lutz D. und Zoé Flückiger/Shana Zobrist müssen am Freitagmorgen nochmal gewinnen, um sich für die Round of 12 zu qualifizieren. Sonst droht den beiden Teams das Ausscheiden aus dem Turnier.

Als weitere Viertelfinalteams stehen die Tschechinnen Lorenzova/Tomasova, die US-Amerikanerinnen Sparks/van Winden und die Niederländerinnen de Groot/van Vegten bereits fest. Ihre Gegnerinnen werden am Freitag in der Spiezer Bucht ab 10 Uhr ausgespielt. Fans und Interessierte können bei freiem Eintritt Beachvolleyball der dritthöchsten internationalen Stufe geniessen und ihr Bestes beim Anfeuern geben für einen Schweizer Erfolgstag. Die Ausgangslage – und das Wetter – sind zumindest vielversprechend.

11. Juni 2026

Tolle Stimmung und überzeugende Schweizerinnen am ersten Tag

Das Beach Pro Futures Spiez startete am Donnerstag mit der Qualifikation, und das äusserst erfolgreich aus Schweizer Sicht: Gleich zwei Schweizer Teams rücken ins Hauptfeld vor – Elin Kluser/Pauline Haas Sørensen und Anna Lutz/Deborah Lutz gewannen jeweils ihre zwei Qualifikationsspiele. Zusätzlich konnte sich das schwedische Team Sanna Madestam/Emilia Saxne und das tschechische Duo Beata Rockova/Marketa Prihodov durchsetzen. Im Hauptfeld ab Freitag sind noch vier weitere Schwiezer Teams, darunter auch Berner Oberländer Spielerinnen. Los geht es um 10:00 Uhr.

Die stimmungsvolle Musik, die Zuschauenden und das gute Wetter, zumindest im Verlauf des Tages, fanden sich am Donnerstag in der Spiezer Bucht ein. Man weiss, was das bedeutet: Das Beach Pro Futures ist zurück. Das viertägige Beachvolleyballturnier startete erfolgreich in den ersten Tag, auch sportlich gesehen für die Schweizerinnen. Gegen die internationale Konkurrenz konnten sich zwei Schweizer Teams durchsetzen und überstanden die beiden Qualifikationsspiele. Beide Schweizer Teams brauchten drei Sätze für den Sieg im entscheidenden zweiten Spiel: Die Schwestern Lutz setzten sich nach einem eindrucksvollen Comeback im zweiten Satz gegen die Kanadierinnen Anna Prokofieva/Jae-Lyn Visscher durch. Kluser/Sørensen entschieden das Spiel gegen die Brasilianerinnen Fabrine/Pity für sich und waren sichtlich erfreut. Kluser fasste nach dem Sieg im Platzinterview zusammen: “Das ist das erste Mal, dass wir zusammen an einem Futures-Turnier starten. Crazy, stehen wir jetzt sogar im Hauptfeld morgen.” Ihre Partnerin Sørensen ergänzte: “Ein bisschen feiern werden wir schon, aber nicht zu viel. Wir müssen morgen ja schliesslich fit sein.”

Spannung stand also schon am ersten Tag des internationalen Beachvolleyballturniers auf dem Programm. So wird es hoffentlich weitergehen die nächsten Tage – zumindest das Wetter, die Arena und die Fans sind bereit für Beachvolleyball auf Weltklasseniveau mit Schweizer Highlights. Für solche sorgen voraussichtlich auch die Berner Oberländerinnen: Im Spiezer Sand stehen am Freitag die Frutigerin Linda Abbühl und die Thunerin Nadine Demierre. Das erste Spiel beginnt um 10:00 Uhr Uhr, die topgesetzte Abbühl startet mit Partnerin Muriel Bossart 10:50 Uhr ins Turnier. Am Freitag, wie an jedem Turniertag, können Zuschauende das Volleyspektakel in der Spiezer Bucht umsonst geniessen, bei vorausgesagtem schönem Wetter und garantiert leckerer Verpflegung mit kühlem Getränk.

9. Juni 2026

Berner Oberländerin führt Schweizer Hoffnungsträgerinnen an

Bald ist es so weit: Am Donnerstag, 11. Juni, startet das Beach Pro Futures und gipfelt am Sonntag, 14. Juni, in den Finalspielen. Hoffentlich mit Schweizer oder sogar Oberländer Beteiligung im Final. Denn fast ein Drittel der Teams kommen aus der Schweiz und fordern die internationale Konkurrenz heraus. Fans, Interessierte und Schaulustige können das Spektakel geniessen und die Schweizerinnen unterstützen – an allen Turniertagen bei freiem Eintritt.

 Die vierte Ausgabe des Beachvolleyballturniers in der Spiezer Bucht steht an. Der Anlass zieht viel Publikum aus der Region an, auch dank der guten Stimmung, der schönen Aussicht und der leckeren Verpflegung von der klassischen Sportler-Pasta über die leckeren Crêpes hin zur lokal produzierten Glacé. Im Mittelpunkt steht jedoch das Beachvolleyball auf Weltklasseniveau, welches man in Spiez geniessen kann. Der Titel ist seit letztem Jahr in Schweizer Händen. Ob die Titelverteidigung gelingt, wird sich in den kommenden Tagen zeigen. Acht Schweizer Teams messen sich mit der internationalen Konkurrenz. Als grösste Herausforderung dürfte sich das Duo Andrea Lorenzova/Mariana Tomasova (CZE) erweisen – es führt die Spiezer Setzliste an und holte im Mai bei zwei Futures-Turnieren die Silbermedaille.

Eine Herausforderung für die Schweizerinnen. Diese können sich aber auch sehen lassen mit gleich vier Teams im Hauptfeld. Die Frutigerin Linda Abbühl und ihre Partnerin Muriel Bossart sind auf dem zweiten Setzplatz und damit die grössten Schweizer Medaillenhoffnung. Dass ihr das Turnier besonders am Herzen liegt, macht Abbühl im Interview mit Swiss Volley deutlich: „Die Vorfreude ist riesig! Spiez liegt nur wenige Minuten von Frutigen entfernt, wo ich aufgewachsen bin. Deshalb fühlt sich dieses Turnier für mich wie ein echtes Heimspiel an. Besonders schön ist, dass viele Freunde und Familienmitglieder die Möglichkeit haben, mich vor Ort zu unterstützen. Vor den Menschen spielen zu dürfen, die mich seit Jahren begleiten, macht dieses Turnier zu etwas ganz Besonderem!“. Auch bei der Thunerin Nadine Demierre im Duo mit Livia Stolz sind als Nummer 5 der Setzliste die Medaillenchancen durchaus intakt. Ergänzt wird das Schweizer Aufgebot im Hauptfeld durch Zoé Flückiger/Shana Zobrist und Elena Csontos/Fanny Deecke (Wild Card).

Eine zusätzliche Hürde müssen vier Schweizer Teams nehmen, die aufgrund ihrer tieferen Rangierung zuerst die Qualifikation überstehen müssen. Um den Einzug ins Hauptfeld werden morgen Mittwoch Dunja Gerson/Noemi Grünig, Elin Kluser/Pauline Haas Sørensen (Wild Card), Anna Lutz /Deborah Lutz und Lisanne Erni/Sarina Thalmann kämpfen.

Viertägiges Programm zeigt sich vielseitig und mit lokaler Verankerung

Am Beach Pro Futures Spiez werden neben den Profis auch regionale Beachvolleyball-Begeisterte auf ihre Kosten kommen, und das nicht nur beim Zuschauen: Zum ersten Mal gibt es ein Firmenturnier mit acht Teams, ebenso wie ein Schülerturnier mit etwa 80 involvierten Kindern. Ein weiteres Novum ist, dass dieses Jahr nur ein Futures-Turnier der Frauen stattfindet. Analog letztem Jahr wird aber auch heuer ein offizielles nationales Nachwuchsturnier parallel durchgeführt.

Die Turnierorganisation darf sich weiterhin über lokale Kontinuität freuen: Der VBC Thun stellt und betreut wieder die ehrenamtlichen Helfenden und ist damit ein Herzstück des Turniers. Auch auf medizinischer Seite ist das Turnier bestens aufgestellt: Medical Partner ist erneut Sportmedizin Berner Oberland, welches mit “Swiss Olympic”-Zertifizierung eine erstklassige medizinische Versorgung der Athletinnen sicherstellen wird.

Das viertägige Turnier beginnt am Donnerstag mit der Qualifikation und endet am Sonntag mit den Finalspielen. Während der ganzen Zeit sind die Tribünen rund um die Courts in der Spiezer Bucht frei zugänglich, der Eintritt ist frei. Hohes Niveau, spannende Spiele und gute Stimmung sind versprochen – der Sonnenschein und die Schweizer Titelverteidigung stark erhofft.

21. Mai 2026

Teams aus 16 Nationen angemeldet – darunter viele Schweizerinnen und mehrere Berner Oberländerinnen

Vom 11. bis 14. Juni wird die Spiezer Bucht international: Für die vierte Ausgabe des Beachvolleyballturniers dominieren die Anmeldungen von Schweizer Teams, welche sich gegen Spielerinnen von vier Kontinenten werden durchsetzen müssen.  Die ganz grossen Namen fehlen, aber die Fans dürfen sich auch dieses Jahr auf heimische Spielerinnen wie Nadine Demierre und Linda Abbühl freuen.

Für das grosse Volleyballfest im Sand von Spiez ist die Anmeldefrist abgelaufen und die (dieses Jahr rein weibliche) Anmeldeliste erstellt. Aus Schweizer Sicht ist die Anmeldung von gleich sechs Schweizer Teams sehr erfreulich. Ins Oberländer Auge springen die Namen Demierre und Abbühl: Die Thunerin Demierre steigt mit Partnerin Livia Stolz ins Turnier. Bei der letztjährigen Ausgabe belegte die Einheimische den neunten Platz, jedoch damals noch mit Partnerin Muriel Bossart. Diese spielt nun mit der anderen Oberländerin auf der Anmeldeliste, der in Frutigen aufgewachsenen Abbühl. Neue Partnerin, neues Jahr, neues Glück? Ob die Oberländerinnen Demierre und Abbühl auf dem Sand brillieren können, verfolgen Zuschauende gratis in der Spiezer Bucht von Donnerstag bis Sonntag.

Sechs Schweizer Teams am Start

Nebst Demierre und Bossart gibt es vier weitere Rückkehrerinnen: Zoé Flückiger und Shana Zobrist spielten bisher mit anderen Partnerinnen in Spiez und spannen dieses Jahr interimistisch zusammen. Auch Noemi Grünig und Pauline Haas Sørensen treten beide erneut an, jedoch mit neuen Partnerinnen: Grünig im Verbund mit der routinierten Neo-Thunerin Dunja Gerson und Haas Sørensen mit Jahrgängerin Elin Kluser (beide 2007). Als jüngstes Schweizer Duo wird Elena Csontos/Fanny Deecke im Spiezer Sand stehen – beide haben Jahrgang 2008. Sie werden in Spiez ihr erst drittes Turnier auf der “Futures”-Stufe bestreiten. Änderungen der An- und Abmeldungen sind jedoch bis kurz vor Turnierstart noch möglich.

Die letztjährigen Siegerinnen mit Lokalmatadorin Leona Kernen und Olympia-Bronzegewinnerin Tanja Hüberli sind leider nicht unter den angemeldeten Teams. Ebenso fehlen die 2025 zweitplatzierten Vergé-Depré-Schwestern Anouk/Zoé oder Annique Niederhauser aus Hondrich mit Partnerin Menia Bentele: Sie werden in der Türkei an einem zeitgleichen Turnier teilnehmen. Jenes gehört der höheren “Challenger”-Kategorie an, wodurch es dort für die Spitzenteams potenziell mehr Punkte zu holen gibt als in der Spiezer Bucht.

Offenes Rennen um den Turniersieg

Trotz, oder gerade wegen, der Abwesenheit der letztjährigen Dominatorinnen wird die diesjährige Ausführung des Turniers sehr spannend. Neue Teamkombinationen werden ausgetestet, ehemalige Partnerinnen treffen aufeinander und der Turniersieg ist völlig offen. Ein erneuter Schweizer Triumph ist natürlich wünschenswert, wird jedoch die geballte Unterstützung der Zuschauenden und eine grandiose Leistung der Schweizerinnen bedingen. Denn gleich drei Teams sind vor dem bestgemeldeten Schweizer Team Bossart/Abbühl auf der Anmeldeliste: Die Japanerinnen Sakura Ito/Miki Ishii, die Deutschen Rika Dieckmann/Clara Dressen und die Tschechinnen Andrea Lorenzova/Mariana Tomasova. Turniersieg hin oder her – es wird um jeden Ball gekämpft werden, denn eine gute Rangierung gibt begehrte Punkte für das internationale Ranking. Die Qualifikation findet am Donnerstag, 11. Juni, statt, das Hauptfeld im Anschluss bis am Sonntag, 14. Juni.

31. März 2026

Internationale Beachvolleyballerinnen zum vierten Mal in der Spiezer Bucht

Vom 11. bis 14. Juni 2026 wird die Spiezer Bucht erneut zum Schauplatz von Weltklasse-Beachvolleyball. Zum ersten Mal kämpfen dieses Jahr nur Frauenteams beim Beach Pro Futures in Spiez um den Turniersieg. Der Titel ist seit letztem Jahr in Schweizer Händen – ob er es auch in diesem Jahr bleibt, können die Zuschauenden gratis vor Ort mitverfolgen.

Beachvolleyball auf internationalem Niveau ist eine Erfolgsgeschichte in der Spiezer Bucht. Das Turnier der dritthöchsten internationalen Stufe zieht seit 2023 jährlich viele Zuschauende und hochkarätige Teams an. Dieses Jahr hat der Organisator jedoch entschieden, nur ein Frauenturnier auszutragen. Bisher massen sich jeweils Frauen und Männer gleichzeitig im Sand am Thunersee. Mit dieser Änderung soll die langfristige Finanzierung des Sportereignisses gesichert werden. Wie bei der letzten Austragung wird auch dieses Jahr wieder ein nationales Nachwuchsturnier parallel zum Futures-Turnier der Elite stattfinden. Welche Teams dieses Jahr teilnehmen, wird erst rund vier Wochen vor Turnierbeginn bekannt sein. Mit Sicherheit werden auch in diesem Jahr wieder viele Schweizer Teams und aufstrebende ausländische Teams vertreten sein. Ob Lokalmatadorin und Vorjahressiegerin Leona Kernen mit ihrer neuen Partnerin Joana Mäder in Spiez teilnimmt, ist noch offen: Zeitgleich zum Turnier in der Schweiz findet in der Türkei ein höher eingestuftes Challenge- Turnier statt. Auch ob die aus Hondrich stammende Annique Niederhauser mit ihrer Partnerin Menia Bentele am Turnier teilnimmt, ist deshalb noch unklar. Das Turnier an wunderschöner Lage bietet den Spielerinnen sowie den Zuschauenden einiges: “Für Schweizer Teams und insbesondere Nachwuchsspielerinnen gibt es wichtige Punkte für die internationale Rangierung zu gewinnen. Die Zuschauenden erwartet Beachvolleyball auf Weltklasseniveau, gute Stimmung und leckere Verpflegungsstände – das alles bei freiem Eintritt”, fasst Turnierdirektor Christian Wandeler zusammen.

25. Mai 2025

Schweizer Erfolgsserie geht weiter: Heidrich/Jordan und Krattiger/Dillier gewinnen Gold und Silber in Spiez

Auch bei der dritten Austragung des Männer-Turniers am Beach Pro Tour Futures in Spiez geht der Titel an ein Schweizer Duo – erneut kam es zu einem rein Schweizerischen Final. Damit setzt sich die Erfolgsserie der Heimteams in der «schönsten Bucht Europas» fort.

Heidrich/Jordan holen sich den Turniersieg

Zum dritten Mal in Folge stand beim internationalen Beachvolleyballturnier in Spiez ein Schweizer Männer-Team ganz oben auf dem Podest. In einem rein schweizerischen Finalspiel trafen Marco Krattiger/Leo Dillier auf Adrian Heidrich/Jonathan Jordan. Wie bereits in den vergangenen beiden Jahren blieb damit der Titel in der Schweiz – zur grossen Freude des Publikums. In einem spannenden Spiel setzten sich Heidrich/Jordan 2-0 (21-19, 21-14) durch und holten sich die Goldmedaille. Jordan nach dem Finalsieg: “Wir konnten unsere Leistung im Verlauf des Turniers kontinuierlich steigern und freuen uns riesig, dass wir das mit dem Turniersieg krönen können“. Damit revanchieren sich Heidrich/Jordan bei Krattiger/Dillier für die Finalniederlage Ende April auf der nationalen Tour in Basel.

Im Spiel um Bronze in Spiez siegten Tadeas Trousil/Matyas Dzavoronok (Tschechien) 2-0 (21-19, 21-14) gegen Jedrzej Brozyniak/Piotr Janiak (Polen).

Konzentration auf Spiez kam gut an

Erstmals gewinnen somit die Schweizer Frauen- und Männer-Teams das internationale Turnier in Spiez. Und auch neben dem Platz gibt es erfreuliche Meldungen. Stefan Seger, Geschäftsführer der Spiez Marketing AG, zieht eine positive Bilanz vom diesjährigen Turnier: “Die bisherigen Rückmeldungen haben uns darin bestärkt, dass die organisatorische Konzentration auf Spiez ein richtiger Entscheid war. Dank dem Sommerwetter fanden am Wochenende zahlreiche Zuschauende den Weg in die Spiezer Bucht. Das Beachvolleyballturnier belebt die Spiezer Bucht in der Vorsaison auf eine wunderbare Weise. Es verbindet Spitzensport mit Lebensqualität und bringt Einheimische wie Gäste zusammen – ein echtes Highlight im Veranstaltungskalender. Zudem sind solche Anlässe wertvoll für die lokale Wertschöpfung: Gastronomie, Hotellerie und Gewerbe profitieren direkt”.

24. Mai 2025

Krattiger/Dillier und Heidrich/Jordan im Halbfinal – Schweizer Männer wahren Chance auf Titel-Hattrick

Mit Marco Krattiger/Leo Dillier sowie Adrian Heidrich/Jonathan Jordan stehen zwei Schweizer Männer-Teams beim Beach Pro Tour Futures in Spiez im Halbfinal und spielen morgen Sonntag um den Turniersieg.

Der Männer-Finaltag beim Beach Pro Tour Futures in Spiez ist angerichtet – und zum dritten Mal in Folge sind die Schweizer Teams dabei stark vertreten. Marco Krattiger/Leo Dillier gewannen ihren heutigen Viertelfinal gegen Litauen, Adrian Heidrich/Jonathan Jordan behielten gegen Ungarn die Oberhand. Beide Duos zeigten eine abgeklärte Leistung und siegten überzeugend mit 2-0 Sätzen. Somit ist ein Schweizer Turniersieg auch bei der dritten Austragung des Turniers in Spiez weiterhin möglich. Für Krattiger wäre es nach 2023 der zweite Turniersieg, Jordan wurde 2024 Zweiter, Heidrich und Dillier wären es die ersten Spiezer Medaillen.

Neben den beiden Schweizer Duos stehen auch Tadeas Trousil/Matyas Dzavoronok  (Tschechien) sowie Jedrzej Brozyniak/Piotr Janiak (Polen) im Halbfinal und komplettieren das internationale Teilnehmerfeld am Finaltag. Die Polen, die in Spiez 2023 Bronze gewannen, schlugen im Viertelfinal das Schweizer Interimsduo Florian Breer/Mathis Kälin. Die anderen zwei Schweizer Teams hatten Verletzungspech: Yves Haussener/Julian Friedli mussten für die K.o.-Runden forfait geben. Das Duo Quentin Métral/Michiel Zandbergen konnte sein Achtelfinalspiel verletzungsbedingt nicht beenden. Breer/Kälin verlassen Spiez auf Rang 5, Haussener/Friedli und Métral/Zandbergen auf Rang 9.

Morgen stehen in der Spiezer Bucht die Halbfinals ab 12.00 Uhr an, die Medaillenspiele ab 16.00 Uhr.

24. Mai 2025

Hüberli/Kernen und Anouk/Zoé sorgen für Schweizer Doppelsieg in Spiez

Sonnenschein, volle Tribünen und starke Schweizer Leistungen: Der Finaltag der Frauen am Beach Pro Tour Futures in Spiez bot alles, was Schweizer Beachvolleyball-Herzen höher schlagen lässt. Im Endspiel standen sich die Vergé-Dépré-Schwestern sowie Tanja Hüberli und Lokalmatadorin Leona Kernen gegenüber – mit dem besseren Ende für Hüberli/Kernen.

Pünktlich zum Finaltag zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite – und auch die Leistungen auf dem Sand sorgten für Begeisterung. Der Frauenfinal in Spiez wurde zum rein schweizerischen Duell: Anouk Vergé-Dépré/Zoé Vergé-Dépré trafen auf Tanja Hüberli/Leona Kernen, wie schon Anfang Mai im Final der nationalen Tour im Zürcher Hauptbahnhof. Abermals konnten sich Hüberli/Kernen durchsetzen.

Die beiden Schweizer Top-Duos lieferten sich erneut ein hochklassiges Duell mit langen Ballwechseln und grossem Kampfgeist auf beiden Seiten. Am Ende setzten sich Hüberli/Kernen durch und sicherten sich den Turniersieg. Für Kernen war der Finalauftritt im heimischen Spiez besonders bedeutungsvoll: “Aller guten Dinge sind drei! Bei meiner dritten Teilnahme an meinem Heimturnier diesen Sieg feiern zu dürfen, bedeutet mir unglaublich viel. Es war ein hart umkämpftes Spiel. Wir freuen uns mega, dass wir eine überzeugende Leistung zeigen konnten und nun mit dem Siegerpokal nach Hause gehen dürfen”.

Im Spiel um Platz drei setzte sich das Team Hanna-Marie Schieder/Karla Borger (Deutschland) gegen Valerie Dvorníková/Karin Zolnercikova (Tschechien) durch und sicherte sich die Bronzemedaille.

Heute Abend stehen die Viertelfinals der Männer auf dem Programm. Ein Update folgt.

23. Mai 2025

Anouk/Zoé und Hüberli/Kernen greifen nach der ersten Schweizer Frauen-Medaillen in Spiez

Erstmals haben sich beim Beach Pro Tour Futures in Spiez zwei Frauen-Teams aus der Schweiz für den Halbfinal qualifiziert. Am Samstag spielen Anouk Vergé-Dépré/Zoé Vergé-Dépré und Tanja Hüberli/Leona Kernen vor Heimpublikum um den Turniersieg. Die Schweizer Männer-Teams haben beim heutigen Start ins Hauptfeld ebenfalls überzeugt: Drei der fünf Duos gewannen beide Gruppenspiele und stehen direkt im Viertelfinal.

Finaltag mit doppelter Schweizer Beteiligung

In der dritten Austragung des Turniers in Spiez steht zum ersten Mal fest: Eine Schweizer Frauen-Medaille ist Tatsache. Anouk Vergé-Dépré/Zoé Vergé-Dépré und Tanja Hüberli/Leona Kernen gewannen ihre Viertelfinals souverän. Vom Heimpublikum lautstark unterstützt, setzten sich Anouk/Zoé gegen Belgien durch, Hüberli/Kernen siegten über Polen. Olympia-Bronzemedaillengewinnerin Hüberli resümierte nach dem Spiel: “Es ist sehr cool, dass wir heute eine gute und konzentrierte Leistung zeigen konnten und morgen um die Medaillen spielen können. Wir hoffen morgen auf viele Fans”.

Im morgigen Halbfinal treffen Hüberli/Kernen auf Valerie Dvorníková/Karin Zolnercikova (Tschechien), während Anouk/Zoé gegen Hanna-Marie Schieder/Karla Borger (Deutschland) antreten.

Für die weiteren Schweizer Teams endete das Turnier heute. Livia Stolz/Shana Zobrist mussten sich in ihrem zweiten Gruppenspiel geschlagen geben und beenden das Turnier auf Rang 13. Die Achtelfinalpartien verliefen ebenfalls nicht im Sinne der Schweizerinnen: Menia Bentele/Annique Niederhauser und Muriel Bossart/Nadine Demierre unterlagen in ihren Partien und klassieren sich auf Rang 9.

Direkter Viertelfinal-Einzug für drei Schweizer Männer-Teams

Die Schweizer Männer-Duos haben zum Auftakt des Hauptfelds in Spiez ihre Ambitionen eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Marco Krattiger/Leo Dillier, Adrian Heidrich/Jonathan Jordan und Florian Breer/Mathis Kälin blieben heute ungeschlagen. Sie gewannen jeweils beide Gruppenspiele und qualifizierten sich damit direkt für die morgigen Viertelfinals. Olympionike Heidrich blickt dennoch mit gemischten Gefühlen auf den Turniertag zurück: “Wir sind sehr zufrieden damit, dass wir unser Tagesziel erreicht haben. Wir brauchten allerdings im ersten Spiel etwas Zeit, um ins Turnier zu finden. Im zweiten Spiel fühlten wir uns bereits wohler und nun sind wir ready für den Viertelfinal am Samstagabend”. Ebenfalls den direkten Einzug in den Viertelfinal sicherte sich Tadeas Trousi/Matyas Dzavoronok aus Tschechien.

Ein besonderes Ausrufezeichen setzte das Interimsduo Breer/Kälin, das sich in seinem zweiten Gruppenspiel gegen die Titelverteidiger Yves Haussener/Julian Friedli durchsetzen konnte. Für die Qualifikanten Quentin Métral/Michiel Zandbergen verlief der Tag hingegen weniger erfreulich. Nach der Auftaktniederlage stehen sie morgen Samstag unter Druck und müssen ihr zweites Gruppenspiel gewinnen, um sich noch für die K.O.-Phase zu qualifizieren.

Finaltage mit besserem Wetter

Auf das Wochenende hin ist erfreulicherweise besseres Wetter gemeldet. Morgen Samstag geht es um 09.00 Uhr mit den Gruppenspiele der Männer los. Die Halbfinals der Frauen stehen ab 11.00 Uhr auf dem Programm, die Medaillenspiele ab 15.00 Uhr. Der Eintritt ist auch am Final-Wochenende weiterhin gratis.

22. Mai 2025

Anouk/Zoé und Hüberli/Kernen stehen direkt im Viertelfinal

Am zweiten Tag der Beach Pro Tour Futures in Spiez haben die Schweizer Spitzenteams bei den Frauen geliefert: Anouk Vergé-Dépré/Zoé Vergé-Dépré und Tanja Hüberli/Leona Kernen stehen nach zwei Siegen bereits fix im Viertelfinal. Ab morgen startet auch das Hauptfeld der Männer, wo drei Schweizer Teams die Setzliste anführen.

Die Schweizer Frauen-Teams starteten überzeugend in das internationale Beachvolleyball-Turnier in der Spiezer Bucht. Gleich vier der fünf Duos siegten in ihrem ersten Gruppenspiel. Livia Stolz/Shana Zobrist unterlagen im internen Schweizer Duell Menia Bentele/Annique Niederhauser und spielen morgen um den weiteren Verbleib im Turnier. Letztere verloren dann aber ihr zweites Gruppenspiel und müssen morgen in der Zwischenrunde antreten. Die Lokalmatadorin Niederhauser sagte nach dem Spiel: “Es macht riesigen Spass, hier vor heimischem Publikum zu spielen. Morgen geben wir Vollgas, damit wir den Sprung in den Viertelfinal hoffentlich schaffen”. Gleich erging es Muriel Bossart/Nadine Demierre.

Mit zwei Siegen in zwei Gruppenspielen sicherten sich die Schweizer Top-Teams Anouk Vergé-Dépré/Zoé Vergé-Dépré und Tanja Hüberli/Leona Kernen den direkten Sprung in den Viertelfinal. Beide Teams siegten im ersten Spiel über ein Team aus den Niederlanden. Die Vergé-Dépré-Schwestern setzten sich danach gegen Estland durch, Hüberli/Kernen gegen Tschechien. Ebenfalls direkt im Viertelfinal stehen die Kanadierinnen Darby Dunn/Alison McKay und Hanna-Marie Schieder/Karla Borger aus Deutschland.

Schweizer Männer sind im Hauptfeld topgesetzt

Morgen startet auch das Hauptfeld der Männer. Die drei Schweizer Duos Yves Haussener/Julian Friedli, Marco Krattiger/Leo Dillier und Adrian Heidrich/Jonathan Jordan führen die Setzliste an. Komplettiert wird die Schweizer Delegation von Florian Breer/Mathis Kälin, die mit einer Wild Card ausgestattet wurden, sowie Quentin Métral/Michiel Zandbergen, die sich heute erfolgreich durch die Qualifikation spielten.

Daniel Allemann/Livio Friedli gewannen zwar das erste Qualifikationsspiel, unterlagen aber anschliessend im zweiten und entscheidenden Spiel und schafften den Sprung ins Hauptfeld nicht.

21. Mai 2025

Olympia-Bronzemedaillengewinnerinnen und Lokalmatadorinnen starten morgen in Spiez

Beim Beach Pro Tour Futures in Spiez überzeugte das Schweizer Duo Livia Stolz/Shana Zobrist in der Qualifikation mit zwei Siegen und steht im Hauptfeld. Dort stehen ab morgen auch die Olympia-Bronzemedaillengewinnerinnen Anouk Vergé-Dépré und Tanja Hüberli sowie die Berner Oberländerinnen Leona Kernen, Annique Niederhauser und Nadine Demierre im Einsatz.

Der erste Turniertag am Beach Pro Tour Futures in Spiez war ganz den Frauen gewidmet. 16 internationale Duos kämpften am Mittwoch in der Qualifikation um die letzten vier Plätze im Hauptfeld. Das topgesetzte Schweizer Duo Livia Stolz/Shana Zobrist wusste zu überzeugen. Mit zwei Siegen sicherten sie sich die Teilnahme im Hauptfeld. Zudem konnten sich Nicole Reinking/Cecilia Agraz sowie die Niederländerinnen Serena van der Made/Rianne Stok und Leanne van Vegten/Jill de Groot den weiteren Verbleib im Turnier erspielen. Aus Schweizer Sicht verpassten Zoé Flückiger/Jasmine Wandeler, Noemi Grünig/Jasmin Schwab und Anja Gähwiler/Pauline Haas Sørensen den Einzug ins Hauptfeld.

Morgen Donnerstag startet das hochkarätige Hauptfeld der Frauen. Mit dabei sind auch alle Schweizer Top-Teams: Anouk Vergé-Dépré/Zoé Vergé-Dépré, Tanja Hüberli/Leona Kernen, Menia Bentele/Annique Niederhauser und Muriel Bossart/Nadine Demierre. Die Gruppenspiele der Frauen starten um 12.00 Uhr. Parallel zum Frauen-Hauptfeld beginnt morgen die Männer-Qualifikation. Auch hier gehen mehrere Schweizer Teams an den Start. Die Duos Quentin Métral/Michiel Zandbergen und Daniel Allemann/Livio Friedli wollen sich einen Platz im Hauptfeld erspielen. Die Qualifikationsspiele der Männer beginnen um 09.00 Uhr.

15. Mai 2025

Schweizer Top-Teams, Lokalmatadorinnen und spannende Geschichten beim Beach Pro Tour Futures in Spiez

Vom 21. bis 25. Mai 2025 verwandelt sich die Spiezer Bucht erneut in das Schweizer Mekka des internationalen Beachvolleyballs. Beim Beach Pro Tour Futures mit dabei sind auch die Schweizer Olympiateilnehmenden Anouk Vergé-Dépré, Zoé Vergé-Dépré, Tanja Hüberli und Adrian Heidrich. Hüberli tritt mit ihrer neuen Spiezer Partnerin Leona Kernen an. Und auch neben dem Spielfeld gibt es interessante Geschichten zu entdecken.

Gelingt den Schweizer Frauen der erste Turniersieg in Spiez?

Noch nie standen die Chancen auf einen Schweizer Frauen-Sieg in Spiez so gut wie dieses Jahr. Die beiden Duos Anouk Vergé-Dépré/Zoé Vergé-Dépré und Tanja Hüberli/Leona Kernen führen die Meldeliste des Hauptfelds an. Dass Spielerinnen dieses Kalibers an einem Futures-Turnier teilnehmen, ist aussergewöhnlich – und deshalb umso erfreulicher für das heimische Publikum. “Nach unserem verletzungsbedingt späten Saisonstart möchten wir in Spiez wichtige Spielpraxis sammeln. Es ist super, hierfür ein internationales Turnier quasi vor der Haustür spielen zu können“, freut sich Anouk Vergé-Dépré auf ihre erste Teilnahme in Spiez.

Auch die Spiezerin Kernen hegt grosse Vorfreude: “Mein Heimturnier in Spiez zu spielen, war für mich eine klare Sache – in meiner Heimat vor den Augen von Familie und Freundeskreis zu spielen ist ein unglaublich tolles Gefühl“. Mit Annique Niederhauser (aus Hondrich) wird auch Kernens ehemalige Partnerin im Hauptfeld auflaufen, neu mit Menia Bentele. Komplettiert wird das starke Schweizer Frauenfeld durch Muriel Bossart/Nadine Demierre (aus Thun).

Die Qualifikation verspricht mit gleich drei Schweizer Tandems ebenfalls Spannung. Livia Stolz/Shana Zobrist, Anja Gähwiler/Pauline Haas Sørensen und Zoé Flückiger/Jasmine Wandeler wollen sich einen Platz im Hauptfeld erspielen. Für Gähwiler ist es das erste internationale Turnier ihrer Karriere.

Holen die Schweizer Männer das Titel-Triple?

Bei den Männern dominieren ebenfalls Schweizer Duos die Meldeliste. Yves Haussener/Julian Friedli, Marco Krattiger/Leo Dillier, Adrian Heidrich/Jonathan Jordan und Florian Breer/Luc Flückiger starten für die Schweiz im Hauptfeld. Die ersten Drei gleich als topgesetzte Teams. Was ebenfalls erfreut: Ausser Dillier konnten in den vergangenen zwei Jahren bereits alle dieser Spieler auf dem Spiezer Podest stehen, vier davon gewannen das Turnier sogar.

Krattiger/Dillier erspielten sich Anfang Mai Bronze am Futures Valencia (Spanien) und siegten Ende April an der Emmi CAFFÈ LATTE Beachtour in Basel. Dementsprechend motiviert sind sie für das Turnier in Spiez: “Die Erfolge in Valencia und Basel bedeuten uns unglaublich viel – sie sind der Lohn für all die harte Arbeit in der Offseason. Es begeistert uns zu sehen, wie unser neues Team und Spielstil die Gegner wirklich fordern. Diese Energie und Leidenschaft nehmen wir mit nach Spiez, um auch dort ganz vorne mitzumischen”, sagt Krattiger.

In der Qualifikation gibt es ein besonderes Comeback und eine doppelte Première. Quentin Métral und Michiel Zandbergen treten wieder gemeinsam an. Dies, nachdem sie letztmals 2016 gemeinsam ein internationales Turnier spielten, anschliessend mit anderen Partnern unterwegs waren und mittlerweile beide vom Spitzensport zurückgetreten sind. Erstmals auf der Beach Pro Tour werden Daniel Allemann und Livio Friedli antreten. Letzterer konnte allerdings 2024 an der U18-Europameisterschaft bereits erstmals internationale Luft schnuppern.

Familie und Engagement – Spiez vereint Sport und Herzblut

In Spiez treten somit mit Vergé-Déprés, Friedlis und Flückigers drei Geschwisterpaare an. Ebenfalls einen Familienbezug zum Turnier hat Jasmine Wandeler: Ihr Vater Christian Wandeler ist Turnierdirektor. Sie selbst war 2023 im Rahmen ihrer Maturaarbeit in die Turnierorganisation involviert und stand als Spielerin sowohl 2023 als auch 2024 im Spiezer Sand.

Die Turnierorganisation darf sich auch 2025 über Kontinuität freuen: Der VBC Thun stellt und betreut wieder die ehrenamtlichen Helfenden und ist damit ein Herzstück des Turniers. Und auch auf medizinischer Seite ist das Turnier bestens aufgestellt, Medical Partner ist erneut Sportmedizin Berner Oberland (Zertifizierung “Swiss Olympic approved”). Für eine besondere Geschichte sorgt Kim Huber, die 2024 noch als Spielerin am Start war und 2025 als Turnierärztin vor Ort sein wird – ein Seitenwechsel der besonderen Art.

Die Schweizer Teams treffen in Spiez auf starke internationale Konkurrenz aus 21 Nationen. Mit einem so kompetitiven Schweizer Teilnehmerfeld darf man gespannt sein, ob es für die Schweizer Fans in Spiez wieder Schweizer Medaillen zu bejubeln gibt. Das Publikum darf sich jedenfalls bestimmt auf ein hochklassiges Turnier mit vielen bekannten Gesichtern, spannenden Debüts und Geschichten sowie einer atemberaubenden Kulisse in der “schönsten Bucht Europas” freuen. Der Eintritt ist an allen Turniertagen frei. Feine Verpflegung gibt es im Beach-Village neben den Courts.

27. April 2025

Hochkarätiges Teilnehmerfeld: Tanja Hüberli/Leona Kernen, Anouk  und Zoé Vergé-Dépré, alle Schweizer Top-Teams bei den Frauen und Männern sowie mehrere Olympia-Teilnehmende kommen nach Spiez

Am Beach Pro Tour Futures in der Spiezer Bucht dürfen sich die Fans vom 21.-25. Mai 2025 auf grossartiges Beachvolleyball freuen: Bei den Frauen und Männern treten alle Duos aus dem Schweizer Nationalkader an.

Nach Ablauf der Anmeldefrist fallen beim Teilnehmerfeld der Frauen insbesondere zwei Teams auf: Anouk Vergé-Dépré/Zoé Vergé-Dépré und Tanja Hüberli/Leona Kernen, die sonst beide kaum Turniere dieser Stufe bestreiten, führen die Meldeliste an. Somit darf sich das Spiezer Publikum auf die Teilnahme der beiden Olympia-Bronzemedaillengewinnerinnen Hüberli (Paris 2024) und Anouk Vergé-Dépré (Tokio 2021) freuen. Mit Annique Niederhauser wird auch Kernens ehemalige Partnerin wieder im Spiezer Sand stehen: Neu bildet sie mit Menia Bentele ein Duo.

Die stärkste Konkurrenz für die Schweizer Teams kommt wohl aus Deutschland: Karla Borger, unter anderem zweifache Olympiateilnehmerin (Rio 2016 und Tokio 2021), Vizeweltmeisterin (2013) und Studentenweltmeisterin (2010), wird mit ihrer neuen Partnerin Hanna-Marie Schieder ins Berner Oberland reisen. Schieder ist aktuelle Studentenweltmeisterin.

Auch bei den Männern stehen Schweizer Teams zuoberst an der Meldeliste – gar auf den ersten drei Plätzen: Die Tandems Yves Haussener/Julian Friedli, Marco Krattiger/Leo Dillier und Adrian Heidrich/Jonathan Jordan gehen als Favoriten ins Turnier. Auch Florian Breer/Luc Flückiger werden um den Sieg mitspielen wollen. Letztes Jahr siegten Haussener/Friedli in Spiez, 2023 die damals noch gemeinsam spielenden Krattiger und Breer.  Mit Heidrich steht ebenfalls ein Olympionike (Tokio 2021) im Spiezer Sand.

Die stärksten Herausforderer der Schweizer Teams haben ebenfalls eine rot-weisse Flagge: Unter den ersten sieben obersten Teams der Meldeliste befinden sich neben den vier Schweizer Teams zwei Teams aus Österreich und ein Team aus Polen. Letzteres, Jedrzej Brozyniak/Piotr Janiak, gewann bei der Erstaustragung in Spiez 2023 die Bronzemedaille. Für Österreich ist unter anderem der aktuelle Österreichische Meister Maximilian Trummer mit seinem neuen Partner Lorenz Petutschnig im Einsatz.

Programm

  • Mittwoch, 21. Mai, 9.00-20.00 Uhr
    • Frauen: Qualifikation
  • Donnerstag, 22. Mai, 9.00-20.00 Uhr
    • Frauen: Gruppenspiele
    • Männer: Qualifikation
  • Freitag, 23. Mai, 9.00-22.00 Uhr
    • Frauen: Gruppenspiele, Achtelfinals, Viertelfinals
    • Männer: Gruppenspiele
  • Samstag, 24. Mai, 9.00-22.00 Uhr
    • Frauen: Halbfinals und Finals
    • Männer: Gruppenspiele, Achtelfinals, Viertelfinals
  • Sonntag, 25. Mai, 25. Mai, 12.00-18.00 Uhr
    • Männer: Halbfinals und Finals

07. Februar 2025

Spiezer Bucht als zentralen Standort für die dritte Ausgabe des Beach Pro Tour Futures in Spiez

Das Beachvolleyball-Turnier in Spiez präsentiert eine Neuerung, die Spieler*innen und Zuschauende gleichermassen freuen dürfte: Beide Spielfelder befinden sich in der Spiezer Bucht.

Vom 21.-25. Mai 2025 wird in Spiez zum dritten Mal in Folge ein Beach Pro Tour Futures für Frauen und Männer durchgeführt. Neu ist heuer, dass sowohl der Center Court als auch der Court 2 in der Spiezer Bucht stehen. Bisher war der Court 2 im Strandbad Thun. Stefan Seger, Geschäftsführer der Spiez Marketing AG, dazu: “Wir freuen uns sehr, erneut Spielerinnen und Spieler aus der ganzen Welt in der Spiezer Bucht begrüssen zu dürfen. Beide Courts in der Spiezer Bucht zu haben ist für alle Beteiligten ein Vorteil: Die Spielerinnen, Spieler und Zuschauenden müssen nicht mehr zwischen zwei Standorten hin- und herpendeln. Und wir können in der Turnierorganisation und -logistik unsere Prozesse verbessern”.

Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren. Das aktuelle Augenmerk von Turnierdirektor Christian Wandeler liegt auf der Sponsorensuche: “Unser Ziel ist es, das Turnier finanziell nachhaltig stabil aufzustellen. Hierfür sind wir auf der Suche nach Unterstützung. Diese kommt dem Schweizer Nachwuchs zugute, denn das Turnier hilft den Teams auf dem Sprung an die Weltspitze”. Welche Teams teilnehmen werden, ist noch offen.

02. Juni 2024

Schweiz holt Gold, Silber und Bronze in Spiez

Beim Beach Pro Tour Futures in Spiez und Thun holen die Schweizer Männer alle drei Podestplätze. Den Sieg sichern sich Yves Haussener/Julian Friedli.
Die Schweizer Männer-Teams dominieren im Spiezer Sand die internationale Konkurrenz und holen sich den kompletten Medaillensatz. Im Final setzten sich Yves Haussener/Julian Friedli gegen Quentin Métral/Jonathan Jordan mit 2-1 (18-21, 21-19, 15-10) durch. Es war das Duell der Turniernummern 1 und 2, dementsprechend hochstehend war das Spiel. Yves Haussener freute sich nach dem Sieg: “Ein Turnier zu gewinnen ist immer super. Dass uns dies aber als neu formiertes Team vor Heimpublikum gelingt, macht den Sieg noch viel schöner. Und auch, dass wir das Podest mit zwei weiteren Schweizer Teams teilen konnten, ist extrem cool”. Im Spiel um Bronze setzten sich Mirco Gerson/Luc Flückiger gegen die Serben Djordje Klasnic/Marko Makaric mit 2-0 (21-18, 21-15) durch.

Stefan Seger, Geschäftsführer der Spiez Marketing AG, schaut auf ein gelungenes Turnier zurück: “Trotz schwierigen Wetterbedingungen konnten wir ein tolles Turnier organisieren und erhielten zahlreiche positive Rückmeldungen. Wir generierten viel Wertschöpfung und konnten via Live-Stream, Social Media und Webauftritt viel internationale Visibilität erlangen”

01. Juni 2024

Halbfinals mit drei Schweizer Teams

Beim Beach Pro Tour Futures in Spiez und Thun stehen drei Schweizer Männer-Teams in den Halbfinals. Mit dabei ist auch der Olympionike Mirco Gerson.
Dass den Schweizer Männer-Teams der Spiezer Sand liegt, war bereits letztes Jahr klar. Sie sicherten sich mit Gold und Silber zwei der drei Podestplätze. Dieses Jahr könnte es gleich noch besser kommen: Drei der vier Teams im Halbfinal kommen aus der Schweiz. Mit dabei sind die Nummern 1 und 2 der Setzliste, Yves Haussener/Julian Friedli und Quentin Métral/Jonathan Jordan. Komplettiert wird das Schweizer Halbfinal-Trio von Mirco Gerson/Luc Flückiger. Olympionike Mirco Gerson zeigte sich nach dem gewonnen Viertelfinal zufrieden: “Ich freue mich sehr über unsere Leistung. Insbesondere für Luc: Das wir gleich bei seinem ersten Turnier auf der Beach Pro Tour in den Halbfinal kommen, ist grossartig”. Ebenfalls in den Halbfinals sind Djordje Klasnic/Marko Makaric aus Serbien.

Die Halbfinals morgen Sonntag starten um 11.00 Uhr, die Medaillenspiele beginnen um 15.00 Uhr.

Für die anderen zwei Schweizer Teams bedeutete die Zwischenrunde Endstation. Thibaud Colomb/Kim Di Chello und Maël Masserey/Tinko Schnegg verlassen Spiez somit auf dem 9. Rang.

Programm

  • Sonntag, 2. Juni, 11.00–17.00 Uhr: Halbfinals und Final Männer

01. Juni 2024

Niederlande triumphieren in Spiez

Die Spiezer Lokalmatadorinnen Annique Niederhauser/Leona Kernen müssen sich bei ihrem Heimturnier, dem Beach Pro Tour Futures in Spiez und Thun, mit dem 4. Rang begnügen. Der Turniersieg geht an Brecht Piersma/Wies Bekhuis aus den Niederlanden.
Nach dem Freudentag gestern, herrschte heute bei Annique Niederhauser/Leona Kernen grosse Enttäuschung. Mit den zwei Niederlagen am heutigen Finaltag platzte der Medaillentraum am Heimturnier. Die Medaillen wären in Griffnähe gewesen, schlugen sie doch ihre Gegnerinnen des Bronzespiels, Eva Kuivonen/Liisa-Lotta Jürgenson, im Auftaktspiel am Donnerstag. Annique Niederhauser nach dem Spiel: “Die heutigen Niederlagen schmerzen sehr. Wir hoffen, dass wir uns nächstes Jahr vor diesem grossartigen Publikum die Medaille holen können”.

Den Turniersieg sicherten sich Brecht Piersma/Wies Bekhuis. Sie schlugen im Final Marketa Slukova mit Karin Zolnercikova aus der Tschechischen Republik.

Programm

  • Sonntag, 2. Juni, 11.00–17.00 Uhr: Halbfinals und Final Männer

31. Mai 2024

Spiezer Lokalmatadorinnen stehen im Halbfinal

Beim Beach Pro Tour Futures in Spiez und Thun stehen die Spiezer Lokalmatadorinnen Annique Niederhauser/Leona Kernen im Halbfinal. Die Schweizer Männer-Teams verpassen den direkten Einzug in den Viertelfinal.
Grosse Freude beim Publikum in der Spiezer Bucht: Annique Niederhauser/Leona Kernen zeigten im Viertelfinal eine starke Leistung und besiegten die Ukrainerinnen Inna Makhno/Sofiia Rylova 2-0 (21-16, 21-18). Somit spielen die Spiezer Lokalmatadorinnen im morgigen Finaltag der Frauen um den Turniersieg. Leona Kernen sagte nach dem gewonnen Viertelfinal: “Wir hatten bisher drei mega coole Spiele in Spiez. Wir freuen uns extrem, morgen nochmals an unserem Heimturnier spielen zu dürfen. Trotz schlechtem Wetter kamen zahlreiche Leute, um uns zu unterstützen – das schätzen wir sehr. Wir geben morgen nochmals alles, damit wir das Turnier auf dem Podest abschliessen können”. Ebenfalls speziell für Leona Kernen ist,  dass die Shirts, in denen alle Spielerinnen spielen, als Maturaarbeit gestaltete.

Im Halbfinal um 11.00 Uhr treffen die Schweizerinnen auf die amtierende U21-Weltmeisterin Brecht Piersma (NED) mit deren Partnerin Wies Bekhuis. Im anderen Halbfinal duellieren sich Estland und die Tschechische Republik. Die Estinnen Eva Kuivonen/Liisa-Lotta Jürgenson spielten sich somit von der Qualifikation bis in den Finaltag. Für die Tschechische Republik tritt die zweifache Olympia-Teilnehmerin Marketa Slukova mit Karin Zolnercikova an.
Die drei anderen Schweizer Frauen-Teams mussten in Spiez heute die Segel streichen: Menia Bentele/Muriel Bossart und Deborah Lutz/Jasmine Wandeler werden 9., Anna Lutz/Julie Bovet beenden das Turnier auf Rang 13.

Schweizer Männer in der Zwischenrunde
Die fünf Schweizer Männer-Teams verpassten heute den direkten Einzug in den Viertelfinal. Quentin Métral/Jonathan Jordan, Yves Haussener/Julian Friedli und Thibaud Colomb/Kim Di Chello gewannen zwar ihre Auftaktspiele, unterlagen aber im zweiten. Somit spielen sie morgen in der Zwischenrunde um den Einzug in den Viertelfinal.

Dorthin wollen auch die zwei anderen Schweizer Duos, Maël Masserey/Tinko Schnegg und Mirco Gerson/Luc Flückiger. Sie verloren ihre Auftaktspiele und spielen morgen um den weiteren Verbleib im Turnier.

Programm

  • Samstag, 1. Juni, 9.00–22.00 Uhr: Halbfinals und Final Frauen & Viertelfinals Männer
  • Sonntag, 2. Juni, 11.00–17.00 Uhr: Halbfinals und Final Männer

30. Mai 2024

Spiezer Lokalmatadorinnen direkt im Viertelfinal

Beim Beach Pro Tour Futures in Spiez und Thun stehen die Spiezer Lokalmatadorinnen Annique Niederhauser/Leona Kernen dank zwei Siegen direkt im Viertelfinal. Bei den Männern starten morgen fünf Schweizer Teams im Hauptfeld.
Das Spiezer Publikum freute sich ab den starken Leistungen von Annique Niederhauser/Leona Kernen. Unter “Hopp Schwiz”-Rufen wurden sie ihrer Favoritenrolle gerecht und siegten in beiden Spielen. Somit stehen sie direkt im Viertelfinal von morgen Freitagabend. Deborah Lutz/Jasmine Wandeler siegten im ersten Gruppensspiel, mussten sich aber im zweiten geschlagen geben. Somit stehen sie aber bereits sicher in der Zwischenrunde.

Weniger erfolgreich verlief der Turnierstart für Menia Bentele/Muriel Bossart und Anna Lutz/Julie Bovet. Sie mussten sich im heutigen Auftaktspiel geschlagen geben und kämpfen morgen im zweiten Gruppenspiel um den weiteren Verbleib im Turnier.

Bei den Männern startet morgen das Hauptfeld. Für die Schweiz treten folgende Duos an: Quentin Métral/Jonathan Jordan, Yves Haussener/Julian Friedli, Maël Masserey/Tinko Schnegg, Mirco Gerson/Luc Flückiger und Thibaud Colomb/Kim Di Chello. Letztere erspielten sich mit zwei Siegen in der heutigen Qualifikation den Einzug in das Hauptfeld, die anderen vier Teams waren bereits dafür gesetzt. Die weiteren zwei Schweizer Teams in der Qualifikation, Tim Amrein/Linus Deecke und Nathan Broch/Flavio Sütterlin, scheiterten in der ersten Qualifikationsrunde.

 

Programm

  • Freitag, 31. Mai, 9.00–22.00 Uhr: Gruppenspiele Männer & Viertelfinals Frauen
  • Samstag, 1. Juni, 9.00–22.00 Uhr: Halbfinals und Final Frauen & Viertelfinals Männer
  • Sonntag, 2. Juni, 11.00–17.00 Uhr: Halbfinals und Final Männer

29. Mai 2024

Vier Schweizer Teams im Hauptfeld der Frauen

Beim Beach Pro Tour Futures in Spiez und Thun startet morgen Donnerstag das Hauptfeld der Frauen. Vier Schweizer Teams waren bereits dafür gesetzt, zwei scheiterten in der Qualifikation. Die Spiezer Lokalmatadorinnen Annique Niederhauser/Leona Kernen wollen um den Turniersieg mitspielen.
In der heutigen Qualifikation der Frauen mussten sich beide Schweizer Teams auf dem Centre Court in der Spiezer Bucht geschlagen geben. Sie unterlagen jeweils in der ersten Qualifikationsrunde. Die aus Frutigen stammende Linda Abbühl und ihre Partnerin Livia Stolz waren  als Nummer 13 gesetzt. Sie verloren knapp 1-2 (12-21, 23-21, 13-15) gegen Carly Kan/Madelyne Anderson (USA/4). Die von der Reserveliste nachgerutschten, und als Nummer 14 gesetzten, Janick Schaltegger/Kim Huber hatten gegen Madison Shields/Avery Poppinga (USA/3) mit 0-2 (16-21, 13-21) das Nachsehen.

Somit stehen morgen Donnerstag vier Schweizer Teams im Hauptfeld: Annique Niederhauser/Leona Kernen, Menia Bentele/Muriel Bossart, Anna Lutz/Julie Bovet und Deborah Lutz/Jasmine Wandeler. Die Spiezer Lokalmatadorinnen Annique Niederhauser/Leona Kernen mussten sich letztes Jahr mit Rang 5 begnügen. Dieses Jahr wollen sie nun um den Turniersieg mitspielen.

Ebenfalls morgen findet die Qualifikation der Männer statt. Mit Thibaud Colomb/Kim Di Chello, Tim Amrein/Linus Deecke und Nathan Broch/Flavio Sütterlin versuchen drei Schweizer Teams, sich noch einen Platz im Hauptfeld zu sichern.

16. Mai 2024

3x Berner Oberland, 3x Olympia, 26x weltweit: Heimteams peilen Turniersieg an internationalem Turnier in Spiez an

Vom 29. Mai bis 2. Juni 2024 findet in Spiez und Thun analog dem Vorjahr ein Beach Pro Tour Futures der Frauen und Männer statt. Das Spiezer Frauen-Duo Leona Kernen/Annique Niederhauser will sich gegen die internationale Konkurrenz, unter anderem ehemalige Olympiateilnehmerinnen und amtierende U21-Weltmeisterinnen, durchsetzen. Bei den Männern tritt Olympionike Mirco Gerson wieder international an.
Zum zweiten Mal werden die Spiezer Bucht und das Thuner Strandbad Schauplatz von internationalem Beachvolleyball. Unter den 56 teilnehmenden Teams befinden sich 10 Schweizer Teams. Aus lokaler Sicht sind Leona Kernen (Spiez), Annique Niederhauser (Hondrich) und Linda Abbühl (Frutigen) dabei. Nach dem 5. Rang im Vorjahr wollen Kernen/Niederhauser nun um den Titel mitspielen. Leona Kernen blickt mit Vorfreude auf das Heimturnier: “Es ist herrlich, ein Turnier direkt vor der Haustüre spielen zu können. Die Futures-Turniere sind ideal, um sich mit Teams von internationalem Niveau zu messen. Im letzten Jahr hat uns dies sehr geholfen und als Höhepunkt der Saison haben wir im November die Silbermedaille an der U21-WM in Thailand gewonnen. Annique und ich freuen uns sehr, vor eigenem Publikum zu spielen und geben Vollgas, um das Finalspiel zu erreichen”. Kernen/Niederhauser führen die Schweizer Frauen-Delegation als Nummer 5 der Setzliste des Hauptfelds an.

Starke Konkurrenz für die Schweizer Frauenteams
Direkt im Hauptfeld stehen auch die Duos Menia Bentele (Riehen) und Muriel Bossart (Riehen) sowie Anna Lutz (Basel) und Julie Bovet (Auvernier). Dank einer Wild Card können Deborah Lutz (Basel) und Jasmine Wandeler (Stans) im Hauptfeld starten und Livia Stolz (Frenkendorf) und Linda Abbühl in der Qualifikation.

Die Schweizerinnen treffen in Spiez und Thun auf starke internationale Konkurrenz. So stehen beispielsweise die ehemaligen Olympiateilnehmerinnen Viktoria Orsi Toth (Italien) und Marketa Slukova (Tschechische Republik) im Berner Oberländer Sand. Slukova hat gute Erinnerungen an die Schweiz, sie gewann 2016 an der Europameisterschaft in Biel Silber. Ebenfalls in Spiez sind auch die amtierenden Afrikameisterinnen Marwa Abdelhady/Doaa Elghobashy (Ägypten) und die amtierenden U21-Weltmeisterinnen Brecht Piersma/Wies Bekhuis (Niederlande).

Rückkehr von Olympionike Mirco Gerson
Dank einer Wild Card kehrt Mirco Gerson, Olympiateilnehmer in Tokyo, nach seinem Rücktritt 2021 zurück in internationale Gefilde. Mit seinem neuen Partner Luc Flückiger startet er direkt im Hauptfeld. Als Nummer 2 respektive 4 der Setzliste nehmen die Duos Quentin Métral (Troinex) und Jonathan Jordan (Riehen) sowie Yves Haussener (Basel) und Julian Friedli (Herznach) das Turnier in Angriff. Dadurch dürfen sich die Schweizer Fans berechtigte Hoffnungen machen, dass es wie im Vorjahr zu einem Schweizer Turniersieg kommt. Komplettiert wird die Schweizer Männer-Delegation durch Maël Masserey (Neuenburg) und Tinko Schnegg (Oberaach) im Hauptfeld sowie, dank einer Wild Card, Tim Amrein (Oberkirch) und Linus Deecke (Basel) in der Qualifikation.

Herausgefordert werden die Schweizer Teams unter anderem von den Engländern Frederick Bialokoz/Issa Batrane, die die Schweizer Teams und Verhältnisse dank mehrerer Teilnahmen am Yuh Beachmasters (heute Emmi Caffè Latte Beachtour) bestens kennen. Oder durch Markus Mol, Bruder des amtierenden Olympiasiegers Anders Mol.

Grosse Vorfreude in Spiez
Turnierdirektor Christian Wandeler freut sich, dass die Schweizer Nachwuchs-Athletinnen und -Athleten in Spiez erneut gegen internationale Teams antreten können: “Beim Turnier in Spiez können die Schweizer Teams wichtige Erfahrungen für ihre Karriere sammeln. Es ist wunderbar, dass mit Linda Abbühl, Luc Flückiger und Tim Amrein gleich drei Personen ihr erstes internationales Turnier vor Heimpublikum spielen dürfen”. Stefan Seger, Geschäftsführer der Spiez Marketing AG, fügt an: “Wir freuen uns sehr, erneut Gastgeber für internationales Beachvolleyball zu sein. Während des Turniers dürfen wir Teams aus 26 Nationen aus der ganzen Welt bei uns begrüssen. Der Eintritt ist an allen Tagen gratis – kommt und unterstützt unsere Schweizer Teams”.

Der Center Court befindet sich in der Spiezer Bucht. Der Eintritt ist gratis und es hat Sitzplätze für rund 600 Zuschauende. Der Court 2 befindet sich im Strandbad Thun und hat Sitzplätze für rund 150 Zuschauende. Dazu hat es an beiden Orten zahlreiche Stehplätze. Neben den Spielfeldern sorgen Essens- und Getränkestände für das leibliche Wohl. Tatkräftige Unterstützung erhält das Organisationskomitee vom Beachclub Thun, der alle Volunteers stellt. Und die Sportmedizin Berner Oberland steht den Spieler*innen auch dieses Jahr wieder als exklusiver Medical Partner zur Seite.

Programm

  • Mittwoch, 29. Mai, 9.00–20.00 Uhr: Qualifikation Frauen
  • Donnerstag, 30. Mai, 9.00–20.00 Uhr: Qualifikation Männer & Gruppenspiele Frauen
  • Freitag, 31. Mai, 9.00–22.00 Uhr: Gruppenspiele Männer & Viertelfinals Frauen
  • Samstag, 1. Juni, 9.00–22.00 Uhr: Halbfinals und Final Frauen & Viertelfinals Männer
  • Sonntag, 2. Juni, 11.00–17.00 Uhr: Halbfinals und Final Männer

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